• Endlich drin!

     


    Auch während der Mietzeit gibt es ein paar Basics zu beachten, ohne die das Ganze schnell im Fiasko endet:

    - Miete zahlen, einschließlich aller Neben- und Heizkosten, und zwar vollständig und pünktlich! Der Vermieter ist der wichtigste Gläubiger, den man haben kann! Denn wer zwei Monatsmieten oder mehr im Minus ist, riskiert eine fristlose Kündigung! Dasselbe gilt, wenn man ständig verspätet zahlt – zum Beispiel zum 15. statt zum 1.

    - Auch die Stadtwerke wollen regelmäßig Geld sehen. Für Strom – und bei Etagenheizungen auch für Gas. Sonst bleibt die Bude dunkel und kalt, denn die Stadtwerke drehen schnell den Hahn zu, wenn man Schulden bei ihnen hat.

    - Hausordnung einhalten! Vor allem nächtlicher Krach und ungeputzte Treppen bringen die Nachbarn leicht in Rage. Dann gibt’s Beschwerden beim Vermieter. Und von dem kommt dann eine Abmahnung. Und, wenn das nichts nützt, die Kündigung.

    - Die gute Nachricht: In der eigenen Mietwohnung ist man selbst der Boss. Man darf zum Beispiel nach Belieben Besuch empfangen und auch bis zu 6 Wochen übernachten lassen. Und man muss niemanden reinlassen, den man nicht drin haben will – auch den Vermieter nicht. Der muss schon ein berechtigtes Interesse haben (beispielsweise eine nötige Reparatur) und sich vorher anmelden.

    Mehr Info: www.mieterverein-bochum.de/mietrecht/ratgeber/hausrecht/

     

    Wer hilft?

    - Der billigste und zuverlässigste Helfer bei allen Problemen mit der Mietwohnung ist der Mieterverein. Vorraussetzung ist aber, dass man Mitglied ist. Die Konditionen finden Sie unter www.mieterverein-bochum.de/mieterverein/mitglied-werden/

    - Wenn’s auf’s Geld nicht ankommt: Rechtsanwalt. Er sollte aber Erfahrung mit Mietrecht haben.

    - Eine preiswerte Einmal-Beratung gibt’s bei der Verbraucherzentrale.